Lösung

Durch die zum Patent angemeldete eigene Entwicklung der LuxBiota GmbH&Co.KG lassen sich alle organischen Verbindungen nur mit Licht aus dem Wasser eliminieren. Hierbei werden mit einem gläsernen und mit Titandioxid beschichteten Reaktor mittels ultraviolettem Licht alle organischen Bestandteile des Wassers bis hin zu CO2 und Salze umgewandelt.

Bei diesem Verfahren zur Elimination von Mikroschadstoffen ist zusätzlich keine Zugabe von Chemiekalien notwendig. Mit UV-A Licht und dem Katalysator Titandioxid lassen sich alle Arten von organischen Verbindungen, wie Medikamente, Duftstoffe, Chemikalien, Biozide aber auch Keime, Bakterien und Pilze, in unschädliche Bestandteile oxidieren bzw. zerlegen.

Bei diesem Verfahren werden durch die Bestrahlung mit UV-A Licht an der Oberfläche der Titandioxidschicht im inneren des Reaktors Hydroxylradikale (OH- Radikale) erzeugt.
Diese OH- Radikale sind in der Lage organische Molekülketten, z.B. Medikamente, zu oxidieren und damit zu zerstören. OH- Radikale gehören mit zu den stärksten Oxidationsmitteln überhaupt und sind daher sehr gut geeignet, organische Mikroschadstoffe im Wasser zu eliminieren.

Oxidationsmittel Standardelektrodenpotential E0 [V]
Sauerstoff + 1,23
Wasserstoffperoxid + 1,77
Ozon + 2,07
Atomarer Sauerstoff + 2,42
Hydroxylradikale (OH-Radikal) + 2,80

Je höher das Standardelektrodenpotential ist, desto stärker sind die oxidativen Eigenschaften.

 
Die Lebensdauer der OH- Radikale ist mit wenigen Millisekunden sehr kurz, so dass im Abwasser nach dem Reaktor auch keine Vorsichtsmaßnahmen, im Gegensatz zum Ozon, hinsichtlich der OH- Radikale erfolgen müssen.
Durch die kurze Lebensdauer findet jedoch die Oxidation der Mikroschadstoffe nur unmittelbar an der Katalysatoroberfläche statt, so dass die Oberfläche für eine höhere Effizienz möglichst groß sein sollte.
Durch den zum Patent angemeldeten Aufbau wird genau dies erreicht.

Die luxBiota präferiert grundsätzlich eine Wasseraufbereitung möglichst nah am Entstehungsort. Am Entstehungsort sind die Mikroschadstoffe noch am ehesten definiert, es erfolgt keine Vermischung und Reaktion mit unbekannten Stoffen, die Menge an Abwasser ist deutlich geringer. Denn nur hier sind gezielt auf den spezifischen Stoff ausgerichtete Verfahrenstechniken anwendbar, die für einen großen Volumenstrom nach Vermischung nicht einsetzbar wären. Eine Kläranlage als letzte Station würde dadurch erheblich entlastet werden. Eine Aufbereitung an letzter Stelle des Prozesses birgt immer ein höheres Risiko und deutlich erhöhte Kosten.
Generell muss man sich zukünftig mehr hin zu einer Eliminierung problematischer Spurenstoffe möglichst nah an der Quelle und weg von einer ausschließlichen Mischwasserbehandlung bewegen.


Mehr Information zur Förderung durch Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

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